„Gold gab ich für Eisen“

1813 appellierte das preußische königshaus an alle national denkenden deutschen ihren goldschmuck gegen „patriotischen eisenschmuck“ zu tauschen, um mit dem erlös truppen auszurüsten, die den geschlagen aus russland zurückkehrenden hegelschen weltgeist zu pferde zu erledigen und mit ihm die französische vorherschaft über die deutschen lande zu beenden.

ähnliche kampagnen haben auch heute nichts an reiz verloren: würde man sie heute durchführen und all jene die sich an ihr – wider noch das letzte bisschen kapitalistische rationalität – beteiligen einfach wegsperren oder vereinzelt über die welt verteilen, hätte man den prozentualen anteil der menschen an der gesamtbevölkerung in deutschland doch schlagartig erhöht. vielleicht ist die dialektik von reform und revolution ja noch nicht ganz verloren gegangen ;)

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